CITY VISION JENA 2015

  • Leuchtturm:
    400 stck Litecraft AT10 LED Mini Par 7x10W
    40  stck DMX Splitter Laufsteg
    divers DMX Kabel und RJ45 Adapter
  • Scotoma:
    spezielles Truss zur Aufnahme der 30 qm Leinwand mit 30 Grad Neigung
    2 Stck SGM G Spot

Projektdetails

CITY VISIONS JENA ist ein neues Licht- und Wissenschaftsfestival, das vom 8. bis 11. Oktober 2015 mit dem kuratorischen Thema der ‚Unsichtbaren und Sichtbaren Städte‘ zu einem Lichtparcours eingeladen hat. Wie können wir ‚Unsichtbare Städte’, die heute in Echtzeit Daten generieren, verarbeiten und Prozesse steuern mit künstlerischen Szenarien visualisieren? Jena als Lichtstadt und Wissenschaftszentrum für optische Technologien öffnete sich vom 8. bis 11. Oktober als urbanes Labor und Bühne internationaler Medienkunst und erforschte in interaktiven Lichtinstallationen die Auswirkung und den Einsatz dieser unsichtbaren optischen Technologien.
PVS Jena war der technische Dienstleister für das Projekt Leuchtturm und Scotoma.

LEUCHTTURM

Eine minimalistische Lichtinstallation von Florian Licht inszenierte den JenTower als Symbol der Lichtstadt Jena und als Leuchtturm des Ostens. Florian Lichts Kunstwerke bewegen sich an der Schnittstelle von Lichtdesign, Animation und Architektur. Durch die Verwendung schmaler LED-Leuchten wird die besondere Architektur des Gebäudes auch aus der Ferne und während Dunkelheit sichtbar gemacht – und repräsentiert Jena als Lichtstadt und Zentrum optischer Technologien während des Internationalen UNESCO Lichtjahres. Der ‚Leuchtturm‘ wurded in einem feierlichen Event am 3. Oktober anlässlich des 25. Jahrestages der Deutschen Wiedervereinigung eröffnet.

SCOTOMA

‘Scotoma’ spielte mit den Möglichkeiten neuer Tracking-Technologien, ohne dabei die kritische Distanz zu verlieren. Die machtvolle Perspektive eines Blicks durch die Panoramakamera inszeniert den alles überblickenden Beobachter, dessen Gesicht in überlebensgroßer Projektion auf einem urbanen Screen erscheint. Alexander Voigts Fachgebiet ist das Programmieren von Virtual Augmented Reality Apps. Die Künstlerin Jana Voigtmann erkundet in ihren Arbeiten mit Hilfe unterschiedlicher Medien die Beziehungsgeflechte menschlicher und medialer Kommunikation. In ihrer ersten gemeinsamen Arbeit verwandelten Voigt & Voigtmann die Augen des Beobachters in gleißende Suchscheinwerfer, die auf dem öffentlich Platz für alle sichtbar hin- und her wanderten.

Foto Scotoma: Matthias Moxter